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  • Letzte Einsätze
    Brand von oder in einem Gebäude / Feuer
    13.10.2017, 16:35 Uhr

    Um kurz nach halb 5 am Freitagnachmittag wurden Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei mit dem Stichwort "B3 Person" in die Laufener Straße nach Freilassing alarmiert.

  • Letzte Einsätze
    Verkehrsunfall / THL
    25.09.2017, 21:08 Uhr

    Am Montagabend wurden wir um kurz nach 21:00 Uhr auf die Grenzstraße zu einem Verkehrsunfall alarmiert.

  • Neuigkeiten aus der Feuerwehr
    Fit für die Zukunft !
    16.09.2017

    Mehrere Jugendliche der Freiwilligen Feuerwehr Freilassing absolvierten kürzlich nach intensivem Training Leistungsprüfungen.Die Jugendlichen bis 16 Jahre legten die "Jugendleistungsprüfung" ab. Hier wurden die Jugendlichen von den Schiedsrichtern (Walter Kinzel, Christan Burr und Harry Pirker) über die Grundtätigkeiten im Feuerwehrwesen...

Atemschutzübungsstrecke

Die Atemschutzübungsstrecke im Feuerwehrgerätehaus Freilassing ist mit Sicherheit keine gewöhnliche Atem- schutzübungsstrecke, wie man sie bei Feuerwehren kennt. Es handelt sich bei dieser Übungsstrecke nicht um eine vielseits bekannte Anlage, in Form eines Gitterkäfigs, sondern um eine tatsächlich eingerichtete, mehr-stöckige Wohnung in der die Geräteträger ihre Übungen absolvieren können.

 
Es wirft sich natürlich nun die Frage auf, ob Atemschutzgeräteträger, die einmal in der Strecke waren, diese dann auswendig kennen und sich bei Wieder-holungsübungen problemlos zurecht-finden. Durch flexible Wände, die aus Gittern bestehen, kann vor jeder Übung eine „neue“ Wohnung eingerichtet werden. Aus einem großem Raum kann ein kleiner werden und umgekehrt, es können Räume um die Ecke gehen usw. usw. Um auch das Öffnen von Türen simulieren zu können, sind in der Atemschutzübungsstrecke natürlich auch Türen angebracht.

 
 
Der Raum in dem sich die Übungsstrecke befindet ist relativ hoch. Um diesen Raum nicht zu verschenken, ist die Atem-schutzübungsstrecke etwa zur Hälfte zweistöckig ausgeführt. Über zwei Treppen können die übenden Atem- schutzgeräteträger in das Obergeschoss gelangen. Das richtige Besteigen von Treppen unter Nullsicht kann so geübt werden.

 
 
Eingerichtet ist die Übungswohnung mit Möbeln. Angefangen von Sofas, über Betten bis hin zu PC-Anlage und Fernseher ist alles vorhanden, was sich auch in Brandwohnungen befinden kann. Selbst eine Küche und ein Bad kann in der Übungsstrecke eingerichtet werden. Durch LED-Flammensimulationen werden Brandherde dargestellt, welcher mithilfe des mitgeführten C-Rohres „bekämpft“ werden kann. Mehrere Übungspuppen stellen vermisste Personen dar und müssen natürlich gefunden und gerettet werden.

 
Um die Sicht der Atemschutzgeräteträger einzuschränken steht eine Nebelmaschine zur Verfügung, mit welcher der gesamte Übungsraum verraucht wird. Um eine zusätzliche psychische Belastung der Geräteträger zur erreichen werden über Lautsprecher Hintergrundgeräusche (knacken des Feuers, kleine Explosionen, Schreie) eingespielt.

 
Selbstverständlich kommt auch die Sicherheit nicht zu Kurz. Die von der mittig und drehbar im Raum installierten Wärmebildkamera übermittelten Bilder werde im Überwachungsraum der Übungsstrecke durch die Ausbilder verfolgt. Sollte ein Notfall auftreten, werden über einen Notaus-Schalter automatisch die Fenster der Strecke geöffnet, der Lüfter ,der am anderen Ende der Übungsstrecke steht, in Betrieb gesetzt, sämtliche Stromquellen in der Übungsstrecke abgeschaltet und die umfangreiche Notfallbeleuchtung eingeschaltet. Innerhalb kürzester Zeit kann das Übungsstreckenpersonal zum verunglückten Atemschutzgeräteträger gelangen und ihn versorgen. Um diese Versorgung zu optimieren steht seit Mai 2004 auch ein automatischer externen Defibrillator (AED) zur Verfügung.

Brände werden durch realistische Feuersimulationen dargestellt. Diese können im Überwachungsraum per Soft- ware aus- und eingeschalten werden. Aus sicherheitsgründen wurden hier nur Geräte verwendet, welche mit 12 V betrieben werden können. Eine compu- ter gestützte Rauchdichtenmessung garantiert eine ideale und kontrollierbare Verrauchung im Übungsbetrieb.

 
Durch die realistische Gestaltung der Übungsstrecke können Atemschutz- geräteträger in Einsatztechnik und Einsatztaktik optimal geschult und auf den Einsatz vorbereitet werden. Um die Belastungswerte nach FWDV 7 zu erreichen stehen in einem Belastungsraum noch Endlosleiter und Fahrradergometer zur Verfügung.

Die Übungsanlage wird regelmäßig von diversen Feuerwehren genutzt um deren Geräteträger fortzubilden, da hier realistische Übunsszenarien dargestellt und beübt werden können. Mit dem Atemschutzteam der Feuerwehr Freilassing steht eine kompetente Truppe zur verfügung, welche bereits viele Ausbildungen für andere Wehren durchgeführt hat.



Kontaktdaten:

Manfred Kral
Leiter Atemschutz
Feuerwehr Stadt Freilassing
Augustinerstr. 11
83395 Freilassing
atemschutz@feuerwehr-freilassing.de
Telefon: 01 71 / 36 31 31 4

Ausbildungsleitfaden - Atemschutz: Download