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  • Letzte Einsätze
    Feuer: BMZ / Blinder Alarm
    22.06.2017, 04:59 Uhr

    Sommersonnenwende - eine kurze Nacht

  • Letzte Einsätze
    Verkehrsunfall / THL
    04.03.2017, 16:56 Uhr

    Mit der Alarmdurchsage "Verkehrsunfall mit 2 PKW" wurde die Freiwillige Feuerwehr Freilassing am gestrigen Samstag um kurz vor 17:00 Uhr auf die Bundesstraße B20 alarmiert.

  • Neuigkeiten aus der Feuerwehr
    Sommernachtsfest 2017 - wir freuen uns auf Sie!
    14.06.2017

    Am 1. Juli findet wieder das traditionelle und weithin bekannte und beliebte Sommernachtsfest bei uns am neuen Feuerwehrhaus statt.Beginn ist wie immer um 16:00 Uhr.   Unser Fest findet bei jedem Wetter statt!  Es gibt wieder Kinderprogramm, Musik "koa Limit", Grillspezialitäten, unsere begehrten Forellen, und zu späterer Stunde...

  • Neuigkeiten aus der Feuerwehr
    Auch unsere Jugendfeuerwehr übt mit dem neuen Rüstwagen
    19.05.2017

    natürlich wird der neue Rüstwagen auch von unserer Jugendfeuerwehr in ihren wöchentlichen Übungen schon fleißig genutzt und die umfangreiche technische Ausstattung genau unter die Lupe genommen und ausprobiert.Lust bekommen? - 12 Jahre oder älter? - jeden Dienstag ab 18:30 Uhr im Feuerwehrhaus - einfach vorbeischauen!

  • Neuigkeiten aus der Feuerwehr
    Ausbildung „Anwendung der PSA gegen Absturz“ erfolgreich abgelegt
    13.05.2017

    Vor kurzem konnte Thorsten Suermann die Ausbildung auf Landkreisebene erfolgreich beenden. Damit konnten wir unsere Mannschaft um einen ausgebildeten Absturzsicher erweitern. Die viertägige Ausbildung erfolgte nach demAusbildungs-Konzept der Bayerischen Feuerwehrschulen.

Das Feuerwehrhaus



Allgemeines

Das neue Feuerwehrgerätehaus wird bestimmt durch zwei Baukörper, dem Eingangsgebäude und der Fahrzeughalle, die winkelförmig zueinander stehen. In der Außenecke dieses Winkels ist der Schlauchturm situiert, etwas zurückversetzt von der Vorderansicht, damit er optisch etwas an Höhe verliert. An der Nahtstelle von Eingangsgebäude und Fahrzeughalle befindet sich die Kommandozentrale, von wo man sowohl Einblick in die Fahrzeughalle hat, aber auch Eingangsbereich und Übungshof übersehen kann.
Die winkelig angeordneten Baukörper umschließen einen Hof, der mehrere Aufgaben erfüllt. Zum einen dient er als sicherer, übersichtlicher Auffahrtsbereich im Alarmfalle mit kurzem direktem Anschluß an die Münchener Straße, zum anderen wird er für Übungen verwendet und kann so in einfacher praktischer Weise einen Teil zur notwendigen Ausbildung der Feuerwehrleute beitragen. Den Feuerwehrhof schließen im südlichen Bereich halbkreisförmig angeordnete Parkplätze ab. Für die Fahrzeuge der ankommenden Feuerwehrleute so, daß auch hier durch kürzeste Wege für den Alarmeinsatz optimale Bedingungen geschaffen wurden. (Die früher öffentliche Festwiesenstraße, jetzt »Am Feuerhaus«, wurde zur Privatstraße abgestuft, um sie weitgehend von öffentlichem Verkehr zu entlasten und für die Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Polizei verfügbar zu halten.) Weitere PKW-Stellplätze befinden sich, nahe dem vom Feuerwehr getrennten Zugang zum Schützenkeller, entlang der nördlichen Grundstücksgrenze, mit eigener Zufahrt von der Straße. Drei zusätzliche neue Garagen für die Feuerwehrbediensteten ergänzen den Wohnbereich, ebenso wie ein gedeckter Verbindungsgang vom Wohnhaus zum Gerätehaus, sodaß nun eine witterungsunabhängige Verbindung zwischen beiden Gebäuden besteht.
 

Eingangsgebäude:

Haupteingang und Terrasse vor dem Aufenthaltsraum für die Bereitschaft sind durch einen überdachten Säulengang verbunden und ergeben eine Laube zum Sitzen im Freien. Vom Haupteingang erreicht man die Eingangshalle - das zentral gelegene Foyer - das sämtliche Gebäudeteile erschließt. Kurz angebunden ist der Zugang zur Fahrzeughalle, getrennt nur durch eine Schleuse, sowie Umkleide-, Wasch- und Sanitärräume, sowie ein Erste-Hilfe-Raum. Dem Foyerbereich ist außerdem noch das Herz des Feuerwehrgerätehauses zugeordnet, die Zentrale. Hier laufen sämtliche für den Einsatz notwendige Nervenstränge zusammen: Funk-, Telefon-, Rufanlage und die Alarmschaltung der Beleuchtungseinrichtungen. Dieser Raum ist, wie schon eingangs erwähnt, so situiert und gestaltet, dass einerseits ein direkter überhöhter Einblick in die Fahrzeughalle mit den Einsatzfahrzeugen gegeben ist, andererseits Feuerwehrhof und Ausfahrtssituation eingesehen werden können.
 

Fahrzeughalle:

 
Die Sammelgarage mit ihren 8 Boxen und einer Grundfläche von ca. 470qm bietet die Möglichkeit, alle Freilassinger Feuerwehrfahrzeuge unterzubringen. Eine Einstellbox ist mit einer Schmiergrube für Fahrzeugrevisionen und kleinere Eigenreparaturen ausgestattet. Direkt an die Fahrzeughalle schließt sich in gleicher Größe wie die Fahrzeugboxen eine Waschhalle an für die Pflege der Fahrzeuge und als Reserveabstellplatz für ein weiteres Einsatzfahrzeug. Die Fahrzeugboxen besitzen entsprechende Freibereiche um die Fahrzeuge, sodaß sie, auch bei Alarmeinsätzen, sicher bestiegen werden können. Der rasche direkte Zugang zur Sammelgarage wird durch seitlich in den Toranlagen angeordnete Schlupftüren gewährleistet. Die Toranlage selbst besteht aus mechanischen, von der Zentrale steuerbaren, aber auch handbetätigten, Schiebefalttoren. An der Rückwand der Halle sind in gut zugänglicher Form Garderobeanlagen für die Einsatzkleidung, je ein Kasten pro Feuerwehrmann, angeordnet. Eine Stiefelwaschanlage im Zugangsbereich ergänzt die Ausstattung der Fahrzeughalle.
 
Direkt von den Garagenboxen aus werden die an der Rückseite angeordneten notwendigen Nebenräume, wie Schlauchwaschanlage mit Schlauchtrog und Schlauchwaschmaschine sowie das Schlauchlager erschlossen. Unmittelbar an die Schlauchwaschanlage schließt der Schlauchtrockenturm mit einer Gesamthöhe von ca. 24 Metern an, inklusive dreier Übungsbalkone für Anleiterungsübungen mit Feuerwehrleitern. Weitere Nebenräume direkt von der Fahrzeughalle aus erreichbar sind: Akkuladeraum, Lager für Löschmittel, Armaturen, Reifen, sowie ein Lagerraum für Holz- und Eisenteile. Weitere Räume, von außen zugängig, bergen Treibstofflager, Notstromaggregat sowie Außen- und Gartengeräte. Nördlich an die Eingangshalle, noch im Erdgeschoß gelegen, schließen sich Arbeits- und Instandhaltungsräume an, die Bekleidungskammer und eine Atemschutzwerkstatt. Im südlichen Bereich sind Aufenthaltsraum mit Ausgang zur Terrasse sowie Bereitschaftraum mit Teeküche, Ausgabe und Theke untergebracht.
Etwa die Hälfte des unterkellerten Eingangsgebäudes dient ebenfalls Feuerwehrzwecken. Neben den Räumen für die Haustechnik, einem Heizungskeller mit der vollautomatischen, gasbefeuerten Warmwasserheizung, einem Elektroinstallationsraum und Kompressorraum befinden sich noch Abstell- und Gerätekeller.
Vom Eingangsfoyer führt eine Treppe nach oben zu den Schulungs- und Verwaltungsräumen sowie einer etwa 75qm großen Wohnung für den Gerätewart.

Der zunächst nur als Lagerraum geplante, große Raum an der Nordostecke wurde von der Feuerwehr selbst zu einer Atemschutzübungsstrecke ausgebaut. Dabei wurde nicht wie bei käuflichen Anlagen üblich eine Kriechstrecke (mit vorgegebenem Weg) installiert, sondern eine Wohnung mit veränderbaren Trennwänden eingerichtet, da dies dem realen Einsatz näher kommen dürfte.

Von einem zentralen, lichtdurchfluteten Flur aus, überdeckt durch ein luftig, leichtes Glasdach, erreicht man das Besprechungszimmer, das Kommandantenbüro und einen Übungs- und Schulungsraum, ohne Tischreihen etwa 70-80 Personen fassend, mit einem anschließenden Vorbereitungs- und Lehrmittelraum. Über dem Unterrichtsssaal ist die Massivdecke weggelassen, eine hölzerne Dachkonstruktion überspannt den Raum.

Besonderes Augenmerk bei der Anordnung aller Nebenräume wurde auf kurze Anbindung gelegt, kurze Wege, nach Möglichkeit ohne Flure oder Gänge, aus funktionellen Gründen und zur Einsparung von Kosten.
 
Die Einweihung erfolgte am 26. 8. 1989. Mit der Übergabe des neuen Feuerwehrgerätehauses an die Freiwillige Feuerwehr Freilassing ist die Baugeschichte zu Ende und ein neues Stück Feuerwehrgeschichte beginnt.
 

Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses

Beginn der Erdarbeiten am 12.10.1987 (Insgesamt mussten rund 6.000 m3 für den Bauteil der Schutzräume bewegt werden). Nach diesen Arbeiten konnte der Rohbau Ende Oktober 1987 beginnen.
 
Insgesamt wurden 105 Tonnen Baustahl, 1.770 m3 Beton und 365 m3 Mauerwerk verbaut. Der Anteil für die Schutzräume betrug 1.280 m3 Beton und 80t Baustahl. Aufrichtung des Dachstuhls am 7. Juni 1988, die Hebefeier fand am 22. Juli 1988 statt.