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Zusammenfassung des Jahres 2005

31.12.2005, 00:00 Uhr

Hier ein paar Worte zu den Einsatzzahlen des Jahres 2005.

Mit 175 Einsätzen war das Jahr 2005 für die Freilassinger Feuerwehr ein ungewöhnlich ruhiges Jahr. Dies hat zwei Hauptgründe:
Erstens wurde Mitte des Jahres 2005, genauer zum August 2005 die Nachalarmierungsstelle in Freilassing (genauso wie die anderen 4 NAST im Landkreis) aufgegeben, da ab diesem Zeitpunkt die Polizeidirektion Traunstein die komplette Alarmierung für den gesamten Landkreis übernommen hat. (Im Gegensatz zu vorher, als die Alarmierungen über die einzelnen Polizeiinspektionen und zu deren Entlastung dann über die Nachalarmierungsstellen der Feuerwehren Berchtesgaden, Bad Reichenhall, Laufen, Teisendorf oder Freilassing lief). Im Vergleich zum "Spitzen"-Jahr 2002, als 83 solcher Nachalarmierungseinsätze für unsere Nachbarfeuerwehren zu leisten waren, bedeutet dies ein Minus von 50 Einsätzen oder wenn man die 33 NAST-Einsätze des ersten Halbjahres 2005 als Schnitt annimmt auch immer noch ein Minus bei unseren Einsatzzahlen von 33.
Zweitens ist für die Statistik wie wir sie führen, (bei der jeder Einsatz einzeln gezählt wird) ausschlaggebend, dass Freilassing und Umgebung 2005 von größeren Stürmen / Hochwasser und ähnlichem verschont geblieben ist. Erfahrungsgemäß sind bei diesen Einsatzarten sehr viele Einsätze "auf einen Haufen" zu fahren. Da kann es schon mal vorkommen, dass an einem Tag 100 Einsätze abzuarbeiten sind. Auch diese Einsätze sind natürlich mit Arbeit verbunden, oftmals sogar mit sehr viel und auch sehr schmutziger oder anstrengender Arbeit, was gar nicht weggewischt werden soll und weshalb wir sie eben auch einzeln zählen. Es verfälscht die Statistik aber insofern, dass, wenn man tatsächlich ein Jahr ohne größere Unwetter hat, die Einsatzzahlen einbrechen und man auf den ersten Blick meinen könnte, das ganze Jahr war nichts los.

Dem ist nicht ganz so, wie z. B. gut an den 39 Brandeinsätzen zu sehen ist. Nur 2001, als 42 Einsätze als Spitzenwert in dieser Kategorie zu verzeichnen waren, gab es mehr Alarmierungen zu Feuern.
Einschränkend muss man zwar zugeben, dass 17 dieser Brandeinsätze Fehlalarmen durch automatische Brandmeldeanlagen galten, dem höchsten Wert, seit es solche Anlagen in Freilassinger Liegenschaften gibt, aber auch solche Alarme sind erst einmal abzuarbeiten. Dabei sei besonders auf die Problematik freiwillige Feuerwehr - Arbeitgeber hingewiesen. Bei der Alarmierung ist ja noch nicht bekannt ob es sich tatsächlich um einen Fehlalarm oder um ein echtes Brandereignis handelt und jeder Feuerwehrmann muss zunächst vom Ernstfall ausgehen und ausrücken, was oftmals das Verlassen des Arbeitsplatzes bedeutet. Stellt sich dann heraus, dass es ein Fehlalarm war, ist dies dem Arbeitgeber der auf die Arbeitskraft seines Mitarbeiters verzichten musste, oftmals schwer zu vermitteln, dass man eigentlich fast nur "spazieren gefahren" ist. Besonders in der heutigen Zeit ein riesiges Problem und mithin ein Grund an die Eigentümer solcher Anlagen zu apellieren, sie regelmäßig warten zu lassen, um Fehlalarmierungen möglicht zu vermeiden.
Die tatsächlichen Brandeinsätze blieben, auch durch den Einsatz der Feuerwehr, Gott sei Dank oftmals ohne schwerwiegende Folgen. Meist konnte das Feuer schnell gelöscht werden, ohne dass weiterer großer Schaden entstand. Auch das Feuer in der Wasserburger Straße vom 29.09.2005, dem folgenschwersten des Jahres in Freilassing, konnte durch umsichtiges Arbeiten unserer Wehr professionell, schnell und ohne größeren Wasserschaden abgearbeitet werden, was auf Grund der vorgefundenen Lage nicht so selbstverständlich ist. Gute Ausbildung und gute Ausrüstung haben zusammen geholfen den Schaden auf ein Minimum zu reduzieren.
Interessant in dieser Kategorie übrigens noch, dass 15 der 39 Brandeinsätze in die ersten beiden Monate 2005 fielen.

In der Kategorie Technische Hilfeleistung gab es im Jahr 2005 eine Neuerung, die statistisch zu Buche schlägt. Denn seit Mitte des Jahres gibt es im Landkreis die sogenannte "Sturmschleife". Diese wird im Vorfeld von erwarteten Unwettern ausgelöst um den örtlichen Behörden (Feuerwehr mit Gemeindeverwaltungen...) die Möglichkeit zu geben, z. B. Warnungen im Schutzbereich auszusprechen oder andere Vorbereitungen zu treffen. 2005 wurde diese Schleife 3 mal ausgelöst, diese Zahl wird sich vermutlich in den nächsten Jahren erhöhen.
Besonders auffallend im Bereich THL war die Rubrik "Person in Not". So oft wie noch nie (5x) innerhalb eines Jahres in der Geschichte der Freilassinger Feuerwehr war die Saalach / Salzach der Einsatzort mit der Meldung "Person im Wasser". In unserem Stadtgebiet konnte dann tatsächlich nur eine Person, leider tot, geborgen werden. In allen anderen Fällen verlief die Suche entweder ergebnislos oder das Opfer wurde erst Tage später flußabwärts tot geborgen. Trotz intensiver Suche mehrerer Feuerwehren dies- und jenseits der Grenze unter mithilfe von THW und Wasserwacht tauchten die Opfer allem Anschein nach in allen Fällen im wahrsten Sinne des Wortes unter und erst später wieder auf - ohne Chance, gerettet zu werden. Die nackte Zahl 5 mag dabei wenig klingen, jedesmal war aber ein Mensch zumindest in Lebensgefahr!
Sollte sich diese relativ hohe Zahl auch in den nächsten Jahren auf diesem Niveau halten, muss sicher über die Anschaffung eines Bootes in Freilassing nachgedacht werden. Zwar haben die Nachbarfeuerwehren Ainring und Salzburg ein Boot, weshalb man bisher bei uns auch auf die Anschaffung eines eigenen Bootes verzichtete, zur Menschenrettung kann allerdings jede Sekunde kostbar sein. Und wenn, anders als bisher, die Zahl der Unglücksfälle weiter so hoch bleibt oder sogar noch steigt, muss es gestattet sein bzw. ist es unsere Pflicht über Verbesserungsmöglichkeiten bei der Rettung nachzudenken.
Die angesprochenen geringen Einsatzzahlen in den Rubriken Sturmschaden (2) und Wasserschaden (11) schlagen rein statistisch gesehen zwar negativ zu Buche, bedeuten andererseits aber auch weniger Schäden und Leid sowohl für die (eben nicht betoffenen) Mitbürger alsauch für die Volkswirtschaft. Interessant an den geringen Zahlen bei uns ist für mich, dass es 2005 nur wenige Kilometer weiter im nächsten Landkreis Traunstein, sowie fast im gesamten Raum Südbayern, Österreich und in der Schweiz, verheerende Hochwasser und sogar einige Tote durch die Unwetter gab. Da kann man als Feuerwehr einen Abfall der statistischen Zahlen sicher gelassen hinnehmen.

Auch die Zahl der sogenannten Dienstleistungen hat sich 2005 im Vergleich zu den Vorjahren deutlich verringert. Die Einsatzzahlen dieser Kategorie speisen sich hauptsächlich aus den Insekteneinsätzen zu denen wir gerufen wurden und da war 2005 eben deutlich weniger los. Dazu kommt auch die Aufklärungsarbeit zum Thema Wespen = geschützte Tierart, die nur bei akuter Gefahr entfernt werden darf. Die Informationen hierüber scheinen Früchte zu tragen.
Im Vergleich zum Jahr 2004, als Freilassing die 50-jährige Stadterhebung feiern konnte, war 2005 auch der Einsatz bei sehr viel weniger Veranstaltungen gefragt - ein weiterer Grund für gesunkene Zahlen.

Das Thema Nachalarmierungsstelle wurde weiter oben schon angesprochen. Bis zum Aus im August 2005 waren 32 Nachalarmierungseinsätze abzuarbeiten + einer Anforderung für die Wärmebildkamera, die ebenfalls per Nachalarmierungsschleife geordert werden kann. Da dieses zweifellos sehr wertvolle Instrument (WBK) inzwischen schon relativ weit im Landkreis verbreitet ist, werden sich die Zahlen hier sicher nicht mehr dramatisch erhöhen.

Zu guter letzt die Arbeitsdienste: Diese haben mit der Feuerwehr ansich wenig zu tun, da sich die Stadt dabei meist nur Gerät der Feuerwehr (z. b. die Drehleiter) ausleiht. Die Bedienung übernehmen zwar auch Feuerwehrleute, allerdings solche, die auch bei der Stadt angestellt sind und diese Arbeiten während ihrer normalen Arbeitszeit verrichten. 12 mal waren solche Dienste 2005 gefordert, 2004 waren es in Folge der schon beschriebenen Stadterhebungsfeiern noch 20 Einsätze gewesen.

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