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    18.05.2022, 18:33 Uhr

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  • Neuigkeiten aus der Feuerwehr
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Brand von oder in einem Gebäude / Feuer

Freilassing 18.05.2022, 18:33 Uhr

2 parallele Einsätze - 2 Personen aus brennendem Wohnhaus gerettet!

Atemschutztrupp bestehend aus Freiwilliger Feuerwehr Ainring und Freiwilliger Feuerwehr Surheim bei der Kontrolle des Kellers während der Belüftungsmaßnahmen.Rauchaustritt aus den Kellerfenstern auf der Rückseite des Gebäudes.Rauchaustritt aus den Kellerfenstern auf der Rückseite des Gebäudes.


Am späten Mittwochnachmittag wurden wir um kurz nach 18:00 Uhr mit dem Stichwort „ABC2 – Gefahrstoff kleine Menge“ an den Freilassinger Bahnhof alarmiert. Bei unserem Eintreffen wurden wir vom Notfallmanager der deutschen Bahn bereits erwartet und kurz in die Lage eingewiesen, auch bekamen wir hier schon die Information, dass der Zugverkehr im gesamten Bahnhofsbereich eingestellt ist. So konnten wir zügig und ohne Gefahr die Erkundung beginnen. Aus einem Kesselwagen, der Bestandteil eines kompletten Zuges war und mit der Gefahrgutkennzeichnung für Benzin versehen war, sind kleinere Mengen Flüssigkeit ausgetreten. Nachdem der Brandschutz aus zwei Löschfahrzeugen mit Schaum sichergestellt war, kontrollierte ein weiterer Trupp unter umluftunabhängigen Atemschutz den Waggon und die Austrittsstelle. Diese war durch eine Verschraubung gesichert, die von uns geöffnet wurde. In dieser Leitung, die für den Druckausgleich beim Befüllen dient, waren scheinbar kleinere Mengen des Benzins, die dann herausgetropft waren. Somit konnte dieser Einsatz für die letzten Kräfte gegen 19:45 Uhr beendet werden. Wir waren mit 6 Fahrzeugen und über 25 Mann im Einsatz, daneben auch noch unser Kreisbrandmeister, Kräfte der Bundespolizei, der bayerischen Polizei des BRK Kreisverbandes Berchtesgadener Land.
Jedoch schon um kurz nach 18:30 Uhr erfolgte die 2 Alarmierung durch die Integrierte Leitstelle Traunstein, dieses Mal hieß es „B3 – Person in Gefahr“. Sofort rückte der Einsatzleitwagen an die neue Einsatzstelle ab, durch die Integrierte Leitstelle Traunstein wurden automatisch die Nachbarfeuerwehren Ainring und Surheim mit alarmiert. Bereits auf der Anfahrt, auf die sich auch der Kreisbrandmeister gemacht hatte, war eine Rauchentwicklung erkennbar. Direkt nach dem Eintreffen, bei der ersten Erkundung um das betroffene Mehrfamilienhaus, konnte eine Person im ersten Obergeschoss an einem Fenster festgestellt werden, hinter der auch schon Rauch, der aus dem Keller kam, sichtbar war. Unverzüglich wurde diese Person, in Zusammenspiel des Zugführers und des Kreisbrandmeisters über eine Leiter die von Nachbarn, bzw. Hausbewohnern zur Verfügung gestellt wurde gerettet. Weitere Personen befanden sich bereits im Hof vor dem Gebäude. Bei der weiteren Erkundung, konnte festgestellt werden, dass sich der Brandherd im Keller befindet, sich der Rauch aber durch nicht oder nicht richtig geschlossene Türen bereits im gesamten Gebäude, bis hin ins 2. Obergeschoss ausgebreitet hatte. Das erste eintreffende Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Ainring bekam daraufhin den Auftrag sofort mit der Brandbekämpfung im Keller zu beginnen, das direkt danach eintreffende Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Surheim stellte den Sicherheitstrupp für die beiden Atemschutztrupps bei der Brandbekämpfung im Keller. Parallel dazu ging der nächste Atemschutztrupp in die darüberliegenden Wohnungen vor, um diese zu kontrollieren und fand im 2. Obergeschoss einen weiteren Bewohner, der mit einer Fluchthaube aus seiner Wohnung in Sicherheit gebracht wurde. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das gesamte Gebäude belüftet und die Wohnungstüren wieder verschlossen. Alle Bewohner des Hauses wurden vom Rettungsdienst des BRK kontrolliert und 3 davon in umliegende Krankenhäuser transportiert. Aufgrund des Brandes im Keller und der nicht geschlossenen Türen konnte sich der giftige Brandrauch im gesamten Gebäude ausbreiten und machte so das Gebäude unbewohnbar. Wieso der Brand in einem Kellerabteil ausgebrochen ist, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Insgesamt waren an diesem Einsatz ungefähr 90 Einsatzkräfte der Feuerwehren Ainring, Surheim und Freilassing beteiligt, die weiteren Freilassinger Kräfte kamen nach Ende des ersten Einsatzes natürlich unverzüglich vor Ort an die 2. Einsatzstelle. Daneben waren auch noch der örtlich zuständige Kreisbrandmeister, zahlreiche Kräfte des BRK und der Polizei im Einsatz. Mit den Aufräumarbeiten zog sich dieser Einsatz bis 22:00 Uhr.
Danke für die Unterstützung und Zusammenarbeit an alle Beteiligten!

Verfasser: ah
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