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Gasaustritt an einer Flüssiggastankstelle

Freilassing, Görlitzer Straße 14.09.2008, 14:29 Uhr

Eine nicht ganz ungefährliche Entdeckung machte am frühen Sonntagnachmittag ein Kunde an einer Tankstelle im Freilassinger Industriegebiet Nord: an der Zapfsäule einer Flüssiggastankstelle strömte Gas aus. Der Kunde handelte richtig und schlug mittels eines am Tankstellengebäude angebrachten Notruftelefons Alarm. Über ein paar kleine Umwege (der Alarm geht zu einer Firma, die dann einen Wachdienst verständigt, welcher dann die Polizei verständigt, welche dann die Feuerwehr verständigt...) gelangte der Notruf dann um kurz vor halb drei Uhr nachmittags auch zur Feuerwehr Freilassing, die mit Alarmstufe 5 zu Hilfe gerufen wurde.

Zusammen mit dem Gruppenführer des als erstes ausrückenden Hilfeleistungslöschfahrzeugs machte sich der Verfasser, der die Einsatzstelle als Kreisbrandmeister direkt angefahren hatte zur Erkundung. Dabei wurde festgestellt, dass Wachdienst und Polizei die Einsatzstelle bereits abgesperrt hatten, Personen befanden sich demnach nicht in Gefahr. Das Gas strömte aber noch immer leicht an der Verschraubung zwischen Zapfpistole und Schlauch aus. Eine Exmessung ergab direkt an der Austrittsstelle messbare Ergebnisse, ein paar Meter entfernt war allerdings schon nichts mehr zu messen.

Trotzdem entschloss man sich als Erstmaßnahme neben dem Drücken des Notausschalters einen Lüfter aufzustellen, der das wenige austretende Gas nochmal verdünnte. Zudem wurde der Betreiber der Tankstelle zur Einsatzstelle beordert und mit dem Pulverlöschanhänger P 250 der Brandschutz aufgebaut. Sowohl am Tank selbst alsauch in der Zapfsäule befanden sich Ventile, die ebenfalls schnellstens geschlossen wurden. Trotzdem hielt die Gasausströmung an und ein Manometer an der Zapfsäule zeigte auch weiterhin kontinuierlich einen Druck von etwas über 7 bar. Dabei handelte es sich um den Druck im Leitungssystem zwischen Tank und Zapfpistole.
 
 

Um diesen Druck abzubauen wäre es am einfachsten gewesen, die Zapfpistole zu betätigen. Dies funktioniert aber aus Sicherheitsgründen nur, wenn die Pistole in einem entsprechenden Tank steckt. Da ein solches Fahrzeug trotz mehrerer Versuche nicht auf die Schnelle aufzutreiben war. entschloss man sich schließlich eine Verschraubung am Schlauch zu lösen und so den Druck abzubauen. Dies gelang auch relativ problemlos. Da die Verschraubung durch das austretende Gas aber immer wieder vereiste, wurde mit warmem Wasser etwas nachgeholfen. Nach gut 5 Minuten war der Druck dann weg und damit auch die Gefahrenstelle entschärft.

Mit der Auflage, die Tankstelle als außer Betrieb zu kennzeichnen und die Ventile vor dem zu frühen Wiederöffnen zu schützen, wurde die Tankstelle wieder dem Betreiber übergeben. Sachschaden entstand außer der defekten Verschraubung, die zum Alarm geführt hatte keiner, auch die Kollegen vom mit alarmierten Bayrischen Roten Kreuz brauchten nicht einzugreifen.

Die Freilassinger Feuerwehr war mit dem Einsatzleitwagen einem Hilfeleistungslöschfahrzeug, dem Tanklöschfahrzeug mit dem Pulverlöschanhänger und einem Rüstwagen vor Ort.

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